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Digitaler Brückenbauer

Jan Kuhn verstärkt das Ressort Kirchenentwicklung
Digitaler Brückenbauer
Digitaler Brückenbauer
Jan Kuhn war sechs Jahre am Zentrum für angewandte Pastoralforschung (zap) in Bochum. © Martin Steffen

Über Gott und die Welt reden und das am besten digital: Wie das funktionieren kann, weiß der neue Referent für Kirche in digitalen Kulturräumen, Jan Kuhn. Bei seiner neuen Stelle im Bistum Limburg legt der 33-jährige Theologe Wert auf zwei Dinge: „Ich verstehe mich zum einen als digitaler Brückenbauer, als Kundschafter für eine zukunftsfähige Gestalt von Kirche“, sagt Kuhn. Deshalb möchte er bestehende digitale Kanäle oder Initiativen von Haupt- und Ehrenamtlichen innerhalb der Kirche zunächst ausfindig machen und die Vernetzung untereinander stärken. „Aber auch Kooperationen mit nicht-kirchlichen Playern sind wichtig für Kirche und Kirchenentwicklung. Dabei geht es darum zu schauen, was sind gemeinsame Themen, mit denen man Projekte zusammen generieren kann“, erklärt Kuhn. Zum anderen möchte der Theologe Christinnen und Christen in den Pfarreien, die ihren Glauben digital auf welcher Plattform auch immer teilen wollen, unterstützen, „sodass die Ideen möglichst schnell auf die Straße kommen“, ergänzt er. Dazu brauche es vor allem Erfahrung. Die konnte der 33-jährige gebürtige Duisburger während seines Studiums der katholischen Theologie und der Geschichtswissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum sowie später am Zentrum für angewandte Pastoralforschung (ZAP) sammeln. Sechs Jahre war er dort als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig und betreute digitale Projekte, wie zum Beispiel den Youtuber-Wettbewerb ,,1‘31“ und den Instagram Kanal „@faithpwr“. Darüber hinaus ist er nebenberuflich als freier Theologe und Markenentwickler unter dem Label „Netzgebung“ aktiv und gibt Fortbildungen rund um Themen wie Formatentwicklung, Markenaufbau, Digitalität und Social Media.
 
Für das Bistum Limburg hat sich Kuhn bewusst entschieden: „Für mich ist das Bistum Limburg ganz weit vorne, wenn es darum geht, strategisch die Zukunft von Kirche zu gestalten. Als ich mich auf das Bewerbungsverfahren vorbereitet habe, fand ich beispielsweise die Idee des Co-Working-Space im Priesterseminar sehr ansprechend. Auch die Villa Gründergeist oder die Tatsache, dass so viele Christinnen und Christen in meinem Umkreis Privatinitiativen aus dem Bistum heraus gestartet haben, finde ich sehr inspirierend.“ Von seiner neuen Aufgabe erhofft er sich vor allem viel Kreativität: „Ich weiß, dass kreative Ideen meistens kooperativ entstehen und freue mich, die bestehenden Angebote kennenzulernen.“ Zum Einstieg will sich Kuhn mit den bereits bestehenden Projekten vernetzen, denn „die beste Botschaft verdient die attraktivste und authentischste Verkündigung. Sie muss so schillernd sein, wie das menschliche Leben an sich." 

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