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Der Hammer

KonTaktPunkt: Neues Gesprächsformat des Ressorts Kirchenentwicklung kommt gut an.
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"KonTaktPunkt" geht in die zweite Runde. © Bistum Limburg

„Das war der Hammer. Ich freue mich aufs nächste Mal." Mit diesen begeisterten Worten fasst Anke Jarzina ihre Erfahrungen nach dem ersten KonTaktPunkt des Ressort Kirchenentwicklung zusammen. Die Pastoralreferentin aus Wiesbaden war eine von mehr als 150 kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die am Donnerstag, 4. März, bei dem neuen Gesprächsformat per Zoom, das künftig vier Mal im Jahr organisiert wird, dabei waren. 

Unter dem Titel „Und siehe es war gut!?“ tauschten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer intensiv über die Erfahrungen und Herausforderungen der vergangenen zwölf Monate der Corona-Pandemie aus. „Corona hat uns alle aus dem Takt gebracht, herausgefordert und an Grenzen gebracht. Es gibt daher ein großes Bedürfnis nach Austausch“, erklärte Juliane Schlaud-Wolf, Bischöfliche Beauftragte für Kirchenentwicklung. Beim KonTaktPunkt fand dieser funktionsübergreifend statt. „Mir tat der Austausch richtig gut. Es war ein ermutigender Morgen, von dem ich viel mitnehme“, schrieb ein Teilnehmer in den Chat und bekam dafür viel Zustimmung. Andere machten in ihren Rückmeldungen deutlich, dass sie in den zwei Stunden viele Leute kennengelernt und wiedergesehen hätten. Austausch und zweckfreies Zusammenkommen seien im vergangenen Jahr einfach viel zu kurz gekommen. 

Beeindruckt waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch von den Impulsen, die zwei Künstler in den ersten KonTaktPunkt einbrachten: Der Tänzer Marco Jodes aus Mainz hatte sich für das digitale Treffen mit dem Schöpfungsbericht aus dem Buch Genesis auseinandergesetzt und eine eigene Choreografie dazu entwickelt, mit der er seine Zuschauerinnen und Zuschauer an den Monitoren begeisterte. So dynamisch und ausdrucksstark hatten viele den Schöpfungsbericht noch nie wahrgenommen. Im Gespräch erzählte er dann, wie Corona ihn als freischaffenden Künstler an seine Grenzen geführt hat. Seit Monaten kann er seinen Beruf nicht ausüben. Engagements brachen weg und er musste sich ein stückweit neu erfinden. Mit Kreativität und Ausdauer ist es ihm gelungen digitale Formate zu entwickeln, die es ihm möglich machen, die Krise zu überstehen und eine Perspektive für sich zu entwickeln.

„Anfang 2020 war mein Terminkalender mit Auftritten und Veranstaltungen gut gefüllt“, berichtet Christian Schmidt. Dann sei Corona gekommen und habe alle Planungen des bekannten Pianisten und Sängers über den Haufen geworfen. „Für uns Künstler ist es wichtig, dass wir auftreten können, dass wir Menschen mit unserem Tun Freude machen, sie inspirieren und ihnen zu Glückmomenten verhelfen“, erklärte der Künstler aus Runkel. Dies alles sei angesichts der Pandemie zurzeit nicht möglich und belaste sehr. Gerade in Krisenzeiten sei es jedoch wichtig, „Lichtblicke im Alltag“ zu entdecken, sich selbst treu und echt zu bleiben. Ihm ist dies gelungen, dass machte er mit seinem „digitalen Auftritt“ eindrucksvoll deutlich.  

KonTaktPunkt ist ein neues kurzweiliges Format des Ressorts Kirchenentwicklung und soll künftig vier Mal im Jahr stattfinden. Kon ist Latein. Es steht für zusammen und partizipativ. Takt steht für das miteinander schwingen und für ein taktvolles einander begegnen. Der Punkt kann ein Anfang oder Ende sein. 
 

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