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VERSCHOBEN- Auf gute Nachbarschaft

Erkundungsfahrt im April zum Stadtteilladen Bismarck in Gelsenkirchen
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VERSCHOBEN- Auf gute Nachbarschaft
Blick auf Gelsenkirchen. © commons.wikimedia.com / T.Robbin

Treffpunkt für die Menschen im Stadtteil, Hilfe bei alltäglichen Fragen und Problemen, seelsorgliche Unterstützung in schwierigen Lebenslagen: Seit 2018 gibt es in Gelsenkirchen den „Stadtteilladen Bismarck“. Das sozialpastorale Zentrum des Bistums Essen, für das sich ein multiprofessionelles Team aus Haupt- und Ehrenamtlichen engagiert, ist Ziel einer Erkundungsfahrt am Dienstag, 21. April. Die Limburger Netzwerkerinnen und Netzwerker machen sich vor Ort und bei einem Rundgang ein Bild vom Stadtteilladen sowie von seinem Wirken im Quartier. Bei dem Besuch treffen sich auch auf Engagierte und Projektverantwortliche. Zu der ganztägigen Erkundungsfahrt unter dem Motto „Auf gute Nachbarschaft“ lädt die Abteilung „Pastoral in Netzwerken“ des Bistums Limburg in Kooperation mit dem Diözesancaritasverband ein.

„Wir wollen uns inspirieren lassen von den Erfahrungen und am Beispiel des Stadtteilladens lernen, wie Hinsehen und Hinhören auf die Anliegen der Menschen konkret gelingen kann“, erklärt Organisatorin Susanne Gorges-Braunwarth. Bei dem Gespräch mit den Verantwortlichen sollen auch die Stärken und Schwächen einzelner Teilprojekte und Orte diskutiert werden und ausreichend Zeit für Austausch sein. „Bei den Exkursionen 2019 haben wir erlebt, dass der gemeinsame Austausch unterwegs sehr wertvoll ist.“ Aus dem Teilen eigener Erfahrungen seien vielfach erste Ideen für die Arbeitskontexte zuhause entstanden.

Mit Menschen nach Ideen suchen

Der Stadtteilladen ist eines der Projekte, die im Rahmen des Zukunftsbildes im Bistum Essen, einem Dialog- und Visionsprozess, ins Leben gerufen wurde und durch das neue Wege diakonischer Seelsorge erprobt werden sollen. Eng angebunden an die Pfarrei St. Joseph in Gelsenkirchen ist das Team im gesamten Stadtteil unterwegs. „Wir wollen gemeinsam mit den Menschen nach Ideen suchen, um ihre Lebenslagen zu verbessern, und sie dabei unterstützen, diese Ideen auch umzusetzen“, erklärt Pastoralreferent Hans-Georg Knickmann-Kursch die Idee des Ladens 2018. Dazu hatte das Zentrum in Zusammenarbeit mit der Universität Duisburg-Essen 2018 eine Befragung in mehr als 1300 Haushalten im Stadtteil durchgeführt.

Die An- und Abreise erfolgt in Eigenregie. Darüber hinaus entstehen keine weiteren Kosten für die Teilnahme. Für Ehrenamtliche ist eine Erstattung der Reisekosten nach Rücksprache möglich. Eine Anmeldung ist bis zum Freitag ,10. April, per Email an u.urban@bistumbistumlimburglimburg.de oder Tel. 06431/295-414 möglich.