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Neues in Zeiten des Umbruchs

Refugium bietet Exerzitien in Rom für Mitarbeitende in Caritas und Pastoral
Neues in Zeiten des Umbruchs
Neues in Zeiten des Umbruchs
© frei

Kirche im Übergang: Diese Überschrift passt nicht nur auf die heutige Zeit, sondern gilt auch für das 16. Jahrhundert. In der Stadt Rom kreuzen sich die Kraftlinien dieses Zeitalters und auch das Leben und Wirken von Michelangelo und Caravaggio. Sie wagten das kühne Wagnis, in der Zeit des Umbruchs Neues zu gestalten. „Neues gestalten…“ Unter diesem Titel stehen auch die Exerzitien, die vom Refugium vom 4. bis 9. Mai in der ewigen Stadt angeboten werden. Mitarbeitende in Pastoral und Caritas begeben sich gemeinsam in diesen Tagen auf Spurensuche, um Lust zu bekommen auf die eigene Gestaltungskraft in einer sich verändernden Kirche.

Im 16. Jahrhundert war mit Alexander VI. Borgia der moralische Tiefpunkt einer dekadenten Kirchengestalt erreicht. In der Reformation brachen sich Ideen des Neuen eine Bahn. In der Spannung dieser Pole wird Erneuerung versucht. Kaiser, Päpste, Denker und Heilige betreten die Bühne der Weltgeschichte und versuchen sich an Reformation und Restauration. Die Künstler dieser Zeit werden in den Strudel der Ereignisse mit hineingerissen. Mit Kirchengebäuden, Skulpturen und Bildern schaffen sie Werke, die bis heute staunen lassen. Michelangelo und Caravaggio waren dabei nicht nur Ausführende, sondern auch spirituelle Überzeugungstäter mit eigener Meinung.

Die Exerzitien werden begleitet von Pfarrer Ludwig Reichert, Seelsorger im Refugium, und Diakon Matthias Wolf. Die Kosten betragen 610 Euro bei individueller Anreise. Anmeldungen sind möglich per Fax unter 0619220075-02 oder per E-Mail an info@bistumrefugium-hofheimlimburg.de. Anmeldeschluss ist der 6. März.