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Kulturveränderung geht nicht per Knopfdruck.

Kurzkommentar zum Trafo-Kongress
Kulturveränderung geht nicht per Knopfdruck.
Kulturveränderung geht nicht per Knopfdruck.
Juliane Schlaud-Wolf © F. Schuld/Bistum Limburg

Es geht um eine neue Kultur des Miteinanders und um eine komplett andere Struktur der Organisation. Beides soll zur Zukunftsfähigkeit der Kirche beitragen. Dazu braucht es mehr als Schönheitsoperationen: Es geht um grundlegende Transformation. Dass Kirche in einer tiefen Krise steckt, wird beim Kongress offen angesprochen: Missbrauchsskandal, Vertrauenskrise, steigende Austrittszahlen, Imageprobleme, sinkende Nachfrage bei den Produkten, Qualitätsprobleme und Personalmangel.

Der Trafo-Kongress „Veränderung miteinander gestalten“ fand in der ehemaligen Industriehalle Fredenhagen in Offenbach am Main statt. 320 Ehren- und Hauptamtliche waren vor Ort und im digitalen Raum dabei. Diskutiert wurden Ergebnisse zur Struktur, zur dezentralen Präsenz, zu funktionalen und schnellen Beratungs- und Entscheidungswegen. Es geht zum Beispiel um ein Team-Leitungsmodell, Strategie, Steuerung, Entwicklung, Marketing und Wirkungscontrolling. Die Ergebnisse waren im letzten Jahr in divers besetzten, hierarchieübergreifenden Arbeitsgruppen erarbeitet worden - mit externer Begleitung und Expertise.

Beraten wird miteinander, transparent, partnerschaftlich, die Zeit der Hinterzimmern ist vorbei. Leitlinien und Praxischeck bestimmen den Prozess. Die Beratung geht weiter bis die Gremien im Frühjahr Entscheidungen treffen. Friede Freude Eierkuchen war es nicht. Kulturveränderung geht nicht per Knopfdruck. Und das "Wozu" dieser Transformation - das Evangelium, die frohe Botschaft - trägt ordentlich Zündstoff in sich. Es provoziert Gewohnheiten und spricht von Zusage – das stimmt zuversichtlich für den Prozess.

 

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