Kategorien &
Plattformen

Kirche am Limit?

Drei Abendveranstaltungen der KEB Frankfurt wollen Impulse für Reformen in der Kirche geben
Kirche am Limit?
Kirche am Limit?
Für die Kirche ist es zu spät. Hinter dieser These des Benediktiners Martin Werlen steht nicht nur eine Provokation, sondern auch eine große Hoffnung, dass der Aufbruch in der Kirche gelingen kann. © pixabay.com

Am Verstaubtem festhalten oder einen neuen Aufbruch wagen? Die Katholische Erwachsenenbildung in Frankfurt lädt in Zusammenarbeit mit dem City-Kloster Liebfrauen sowie der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen dazu ein, sich mit provokanten Thesen und starken Meinungen auseinanderzusetzen. Unter dem Motto „Kirche am Limit? Provokation und Hoffnung“ sind drei Abende in Frankfurt und Limburg geplant, die Impulse zur Debatte um Reformen in der Kirche geben wollen. Der Eintritt ist frei.

Die Debatte um das Frauenpriestertum steht bei einem Podiumsgespräch am 31. Oktober, 19 Uhr, in der Aula der Hochschule Sankt Georgen im Zentrum: In der Reihe „Zu Gast in Sankt Georgen“ sprechen auf dem Podium der Freiburger Kirchenrechtler Professor Georg Bier, die Journalistin Christiane Florin vom Deutschlandfunk, die Theologin Jacqueline Straub sowie Martin Werlen, der ehemalige Benediktinerabt des Klosters Einsiedeln.

Für die Kirche ist es zu spät?! Der Benediktiner Martin Werlen, ehemaliger Abt des Klosters Einsiedeln, stellt der Kirche in seinem Buch „Zu spät“ eine deprimierende Diagnose: Die Kirche ist vielen Menschen völlig egal. Zu weit hat sie sich bereits von deren Leben entfernt. Warum dennoch nicht alles verloren ist, wird Werlen in einem Gespräch mit dem Journalisten Meinhard Schmidt-Degenhard am 1. November, 19 Uhr, im City-Kloster Liebfrauen erklären.

Geht die Kirche baden? Diese Frage soll am 2. November, 19 Uhr, in der Marienschule in Limburg, diskutiert werden. Zu Gast sind neben Martin Werlen, ehemaliger Abt des Klosters Einsiedeln, Pfarrer Christof May, Bischofsvikar für Kirchenentwicklung und Regens des Bistums Limburg.