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Für mehr Frauen in Führungspositionen

Zwei Limburger Tandems starten im Mentoringprogramm
Für mehr Frauen in Führungspositionen
Für mehr Frauen in Führungspositionen
Zu sehen sind von links nach rechts: Stephan Menne (Personalförderung), Simone Rachel Simon, Judith Breunig und Christian Wendel.

Der dritte Durchgang des bundesweiten Programms „Kirche im Mentoring – Frauen steigen auf“ ist mit einer Auftaktveranstaltung Anfang Oktober mit zwei Frauen aus dem Bistum Limburg gestartet. Mit dabei sind Judith Breunig, Referentin für Pfarrgemeinderäte und Geschäftsführerin der Diözesanversammlung, und Simone Rachel Simon aus dem Referat Liegenschaftsverwaltung. Um Einblicke in kirchliche Leitungstätigkeit zu erlangen, werden die zwei Mitarbeiterinnen innerhalb eines Jahres jeweils von einer Führungskraft aus dem Bistum begleitet.

Zwei Tandems im Bistum

Judith Breunig wird vom Abteilungsleiter des Diözesanbauamts, Stefan Muth, betreut und Christian Wendel, leitender Referent in der Zentralstelle im Büro des Generalvikars, ist der Mentor von Simone Rachel Simon. Das Ziel des Unterstützungsprogramms ist es, dass der Frauenanteil in den deutschen Diözesen in den Führungspositionen auf ein Drittel oder mehr steigt. Neben den Limburger Mentees nehmen weitere 29 Frauen aus 18 unterschiedlichen Bistümern oder von kirchlichen Trägern an dem  Projekt teil.

"Es ist kein Alibi-Projekt, da ist Strom drauf."

Judith Breunig

Austausch und Unterstützung

„Ich freue mich auf den Austausch mit den anderen Mentees, auf die intensiven Gespräche mit meinem Mentor, auf die Horizonterweiterung und den Input bei den Seminaren“, sagt Judith Breunig. Wichtig sei ihr vor allem auch, dass das Projekt in Kooperation mit dem Hildegardis-Verein durchgeführt wird. „Der Hildegardis-Verein ist für mich Garantin dafür, dass nicht nur inhaltlich sehr gut wird, sondern darüber hinaus auch wirklich die Förderung von Frauen in der Kirche angestrebt wird. Es ist kein Alibi-Projekt, sondern da ist Strom drauf", betont Breunig ferner. In diversen Veranstaltungen des Hildegardis-Vereins sollen die Mentees wichtige Schlüsselqualifikationen lernen. „Ich möchte umdenken und das breite Rollenverständnis hinterfragen“, sagt die zweite Kandidatin aus dem Bistum, Simone Rachel Simon. Wichtig sei ihr außerdem, die gleichberechtigte Rolle der Frau wahrzunehmen und durch das Programm Förderung zu erhalten, um aktiv an Veränderungen in der Gesellschaft und Kirche teilzuhaben.

Mentoring-Programm feiert Erfolge

Seit dem Start im Jahr 2015 steigt die Nachfrage nach dem Unterstützungsprogramm stetig. 64 Frauen nehmen am dritten Durchgang (von 2020 bis 2022) teil, der zunächst für nur 40 Plätze ausgeschrieben war. Aufgrund der hohen Resonanz hat der Hildegardis-Verein auch die Anzahl der Tandemgruppen von zwei auf vier verdoppelt. Für 31 Frauen beginnt nun das Mentoring-Jahr, 33 weitere Tandems starten im Sommer 2021. Weitere Informationen dazu gibt es hier.

Kirche im Mentoring

Das Programm „Kirche im Mentoring – Frauen steigen auf“ wird vom Hildegards-Verein in Kooperation mit der Deutschen Bischofskonferenz für die (Erz-) Bistümer durchgeführt und verfolgt das Ziel, dass der Frauenanteil in den Führungspositionen steigt. Die Förderung durch das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken erleichtert Bistümern in der Diaspora die Teilnahme. Es will darüber hinaus zu einer geschlechtergerechten Personal- und Organisationsentwicklung beitragen, für den Arbeitsplatz Kirche werben und eine nachhaltige Nachwuchssicherung ermöglichen.

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