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Frischer Tisch - frische Gedanken

Ressort Kirchenentwicklung stellt Idee für Coworking-Space im Limburger Priesterseminar vor
Frischer Tisch - frische Gedanken
Frischer Tisch - frische Gedanken
Gibt es im Priesterseminar in Limburg bald einen Co-Working-Space? Das Ressort Kirchenentwicklung hat seine Ideen nun vorgestellt. © DIZer / commons.wikimedia.org

Ein Kreativraum mit großem Bildschirm, Flipchart und beschreibbaren Wänden, ein „Marktplatz“ für Begegnung und Austausch mit Couch, Stehtischen und Kaffeemaschine, jeden Tag ein neuer Arbeitsplatz: Wer an das Priesterseminar in Limburg denkt, erwartet nicht unbedingt einen modernen Coworking-Space. Doch genau das könnte schon nach den Sommerferien Realität werden. Am Montag, 29. März 2021, hat das Ressort Kirchenentwicklung die Idee vorgestellt, seine bisherigen Büroräume in eine moderne Arbeitsumgebung umzuwandeln, die allen - Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bistums, Gästen und Besucherinnen und Besuchern des Priesterseminars – offensteht.

Innovation braucht ein anderes Arbeiten 

„Innovation ist ein total tolles Thema. Aber es ist gar nicht so einfach auf gute Ideen zu kommen. Dazu braucht es einen Rahmen und diesen Rahmen wollen wir schaffen und entwickeln“, erklärt Juliane Schlaud-Wolf von der Doppelspitze der Kirchenentwicklung. Coworking stelle eine andere Form des Arbeitens dar, die besser zum Arbeitsfeld der Kirchenentwicklung passe. „Es geht um agile Arbeitsformen in einem fluiden Kontext. Vieles ist in Bewegung.“ Das Team verbinde mit der Idee auch die Hoffnung, dass Menschen aus dem ganzen Bistum hier zusammenkommen und ihre unterschiedlichen Perspektiven über „Hierarchiegrenzen und Abteilungen“ hinweg mitbringen. „Es hat einen großen Vorteil, wenn viele ihre Köpfe zusammenstecken. Dann entsteht Schwarmintelligenz“, so Schlaud-Wolf. 

Einloggen über ein Buchungssystem

Wie aber soll der Coworking-Space konkret aussehen und wie soll es funktionieren? Herzstück bildet ein „Marktplatz“ mit Couch, Stehtischen, einer Bibliothek mit unterschiedlichsten Medien und einer Kaffeemaschine. Austausch und Begegnung sollen hier ganz natürlich entstehen. Daneben will das Ressort Kirchenentwicklung einen Kreativraum schaffen, in dem kleine Teams gemeinsam neue Ideen entwickeln können. Wände und Einrichtung sind multifunktional nutzbar. Neben ruhigen Einzelarbeitsplätzen wird es darüber hinaus auch eine geteilte Arbeitsumgebung geben mit vier weiteren Arbeitsplätzen. Über ein Buchungssystem sollen sich die Nutzer der Räume dann schon im Vorfeld für bestimmte Tage und  Zeiten einbuchen können. Nach Feierabend muss jeder Arbeitsplatz geräumt werden. Es werde nach dem „Clean desk“-Prinzip gearbeitet. „Frischer Tisch – frische Gedanken“, sagt Schlaud-Wolf. Darüber hinaus sei man offen für weitere Vorschläge der Nutzerinnen und Nutzer. Das Resonanztreffen diente auch dazu, um Bedarfe und Rückmeldungen von den mehr als 35 interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern abzufragen. In  wenigen Wochen soll es losgehen: Nach Ostern könne das Ressort  Kirchenentwicklung schon seine Büros entsprechend vorbereiten, erklärt Bischofsvikar Dr. Christof May, ebenfalls von der Doppelspitze der Kirchenentwicklung. „Wir könnten nach den Sommerferien durchstarten.“ 

Räume für jedes Arbeiten

Im Bistum Limburg gibt es bereits mit der Villa Gründergeist in Frankfurt sowie in der Stabsstelle Inklusion Coworking-Spaces. Die Erfahrungen seien positiv, erzählte David Heun, Inklusionsbeauftragter des Bistums. „Der Arbeitsort orientiert sich an der täglich zu erledigenden Arbeit. Manchmal brauche ich einen Ruheraum, manchmal einen Raum für Kreativität, manchmal ein Büro. Wir können jeden Morgen überlegen, wo wir heute arbeiten möchten.“ 
 

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